{"id":442,"date":"2025-02-04T21:31:38","date_gmt":"2025-02-04T19:31:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/?p=442"},"modified":"2025-02-17T09:53:29","modified_gmt":"2025-02-17T07:53:29","slug":"sk-ii-mit-tollem-comeback-erste-kommt-unter-die-raeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/?p=442","title":{"rendered":"SK II mit tollem Comeback &#8211; \u201eErste\u201c kommt unter die R\u00e4der"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250202_091038-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-445\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ohne jede Chance war die Mannschaft vom SKW I gegen den hohen Meisterschaftsfavoriten aus Neustadt, nach dem 1,5:6,5 gilt es nun, den Fokus auf die letzten drei Spiele im Abstiegsrennen zu richten. Die zweite Mannschaft dagegen zeigte sich nach der Schlappe gegen Burgkunstadt bestens erholt und erspielte sich einen in der H\u00f6he nie erwarteten Sieg gegen die Michelauer Reserve ein, was mit der Tabellenf\u00fchrung in der Kreisliga belohnt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SK Michelau II \u2013 SKW II &nbsp;0,5:5,5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beide Teams traten nahezu in Bestbesetzung an und das versprach ein hei\u00dfes und enges Lokalderby zu werden. Und so blieb es auch zwei Stunden recht ausgeglichen an den meisten Brettern, ehe sich Spitzenspieler Marc G\u00e4rtner mit seinem Kontrahenten Rolf Burkhardt in ausgeglichener Stellung auf ein Remis einigte. Finn Knauer wollte seinen Auftritt vom letzten Spieltag vergessen machte und beeindruckte mit aktiven Z\u00fcgen. Er rochierte sp\u00e4t \u2013 und das auch noch gro\u00df \u2013 brach in die gegnerische Stellung mit den T\u00fcrmen ein und schnappte sich zwei Bauern, von denen einer nicht mehr zu halten war. Weidhausen lag in Front, und auch die anderen Bretter versprachen einen erfolgreichen Nachmittag. Manfred Knauer zog schnell nach, wenngleich das Brett lange auf beiden Seiten brannte, denn die K\u00f6nige versteckten sich auf verschiedenen Fl\u00fcgeln. Buggi wehrte erst die Attacken von Hartmann ab, ehe er seine hinl\u00e4nglich bekannten Finten auspackte und schlie\u00dflich mit einem Abzugsschach den Gegner zur Aufgabe zwang. Am dritten Brett sah es schon kurz nach Beginn gut f\u00fcr uns aus, denn Dr. Rieger verpatzte die Er\u00f6ffnung, was Norbert Wurst positionell ausnutzen konnte, so dass der Michelauer nach und nach drei Bauern hergeben musste. Diesen Vorsprung lie\u00df sich \u201eDer Doc\u201c nicht nehmen und f\u00fchrte uneinholbar die 3,5:0,5 \u2013 F\u00fchrung f\u00fcr den SK herbei. Konsterniert von diesem Spielstand verlor Arndt Knauers Gegen\u00fcber einen Bauern, ein zweiter kam hinzu und die Partie schien gelaufen. Doch Arndt lie\u00df den schnellen Gewinnweg aus, brachte nochmals Spannung in die Partie um schlie\u00dflich das Endspiel doch souver\u00e4n nach Hause zu fahren. Den Schlusspunkt setzte der Mannschaftsf\u00fchrer ganz k\u00fchl und abgezockt: Frank Gugisch nahm ein Figurenopfer seines Gegners f\u00fcr 2 Bauern an, ignorierte dann aber ein weiteres Opfer, um taktischen Komplikationen auszuweichen. So blieb er immer klar im Vorteil, musste dann zwar noch etwas Geduld aufwenden aber machte schlie\u00dflich den \u00fcberragenden 5,5:0,5 -Sieg beim Lokalrivalen perfekt!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SKW I \u2013 SV Neustadt I 1,5:6,5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die G\u00e4ste aus Neustadt, die sich vor der Saison mit drei Neuzug\u00e4ngen immens verst\u00e4rkt hatten, traten die Reise nach Weidhausen als verlustpunktfreier Tabellenf\u00fchrer an und waren ohne Frage klar favorisiert. Dass sie den Gastgebern auch von Anfang an zeigen wollten, wer Herr im (Sch\u00fctzen-)haus ist, manifestierte sich an vielen Brettern durch ihren offensiven Stil. So rochierten gleich vier Neustadter Spieler lang, was in der Regel eine Attacke auf den gegnerischen K\u00f6nig nach sich zieht. Auch ein fr\u00fches f4 gegen die Pirc-Verteidigung von Christoph Sonnenberg sprach f\u00fcr den Willen der G\u00e4ste, an allen Brettern schnell Druck aufzubauen. Dies gelang auch an Brett 7, wo Gert Schillig f\u00fcrchterlich in die Defensive gedr\u00e4ngt wurde und den Springer nach a8 stellen musste. Schlie\u00dflich begann das Schicksal seinen Lauf zu nehmen, als an Brett 1, 4 und 7 schon in der fr\u00fchen Partiephase Bauern f\u00fcr Weidhausen verloren gingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen halb 12 gab es ein paar kleine Hoffnungsschimmer f\u00fcr den SK als Gert sich aus dem Schlamassel zu befreien schien, Tom Carl an Brett 2 &#8211; durch eine \u00fcberraschende Er\u00f6ffnung mit 1. a4 \u2013 nach erst 17 gespielten Z\u00fcgen seinen Kontrahenten in zeitliche Bedr\u00e4ngnis brachte (noch 10 Minuten f\u00fcr 23 Z\u00fcge), R\u00fcdiger G\u00fcnther den Bauernausgleich schaffte und Volker Herdin an Brett 4 mit taktischer Finesse die Qualit\u00e4t eroberte. Doch dann sollte es ganz schnell den Bach hinunter gehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>J\u00fcrgen Dehler hatte mit den schwarzen Steinen nie Probleme, seine englische Partie gegen Norbert Wagner ausgeglichen zu gestalten und so einigten sich die beiden Routiniers folgerichtig nach drei Stunden Spielzeit auf ein Remis. Gleiches passierte kurz darauf an Brett 7, wo Schillig sich tats\u00e4chlich mit all seiner Erfahrung aus dem Schlamassel befreien konnte, in den er mit etwas mutigerer Er\u00f6ffnungswahl gar nicht erst zu kommen gebraucht h\u00e4tte. Herbert Hempfling versuchte sich lange gegen den K\u00f6nigsangriff zu wehren, den Eduard Kreiling aufs Brett brachte. Zug um Zug wurde die Stellung des Burggr\u00fcbers infiltriert bis Herbert ein Einsehen mit seinem Monarchen hatte und die Uhr zur Aufgabe anhielt. Gleiches tat auch Frank Gugisch an Brett 8, der ebenfalls die ganze Partie \u00fcbr unter enormen Angriffsdruck stand. Dieser l\u00f6ste sich in einem Fehler, der Frank die Damen gegen einen Turm kostete, was ein Weiterspielen nicht sinnvoll erschienen lie\u00df. Als kurz darauf auch noch der Vorstand des SK, der sich gegen Leon Bauer ein leichtes positionelles \u00dcbergewicht erspielt hatte, taktisch fehlgriff und die Hand zur Aufgabe rechte, stand es pl\u00f6tzlich 1:4 und die Weidh\u00e4user Felle schwammen davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine sehr solide Schwarzpartie zeigte Sonnenberg gegen den nominell st\u00e4rkeren Strahl, hatte am Ende sogar einen Bauern mehr und steuerte sicher in den Remishafen. Dramatisches spielte sich an Brett 4 ab, wo Volker Herdin aktuell gerade das Pech an den H\u00e4nden klebt. Mit der Qualit\u00e4t mehr jagte er den K\u00f6nig von Torsten M\u00fcller am Brettrand entlang auf den eigenen zu, bot Schach um Schach und hatte schlie\u00dflich ein zweiz\u00fcgiges Matt auf dem Brett. Doch das \u00fcbersah er leider genauso wie den Gegenschlag und kurz darauf war er zur \u00dcberraschung auch seines Gegen\u00fcbers selbst matt. Den Schlusspunkt setzte die Partie am Spitzenbrett, in der R\u00fcdiger G\u00fcnther die Skandinavische Verteidigung mit einem hei\u00dfen Baueropfer gew\u00e4hlt hatte. Doch Frank-Thomas Donath wusste auf so ziemlich alles sie passende Antwort, konnte schwarz schnell zum Damentausch zwingen und steuerte seine Figuren schlie\u00dflich in ein gewonnenes Endspiel, wie R\u00fcdiger nach vier Stunden Spielzeit auch zugeben musste. Das 1,5 zu 6,5 war besiegelt, ein auch in der H\u00f6he verdienter Erfolg der Puppenst\u00e4dter. Der SK muss nun die Pause zu Regeneration nutzen, in den letzten drei Matches sollten noch drei Mannschaftspunkte geholt werden, um die Klasse zu halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne jede Chance war die Mannschaft vom SKW I gegen den hohen Meisterschaftsfavoriten aus Neustadt, nach dem 1,5:6,5 gilt es nun, den Fokus auf die letzten drei Spiele im Abstiegsrennen zu richten. Die zweite Mannschaft dagegen zeigte sich nach der Schlappe gegen Burgkunstadt bestens erholt und erspielte sich einen in der H\u00f6he nie erwarteten Sieg [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":443,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"1080","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-442","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=442"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":448,"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/442\/revisions\/448"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}