{"id":725,"date":"2025-12-10T16:47:13","date_gmt":"2025-12-10T14:47:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/?p=725"},"modified":"2025-12-10T16:47:13","modified_gmt":"2025-12-10T14:47:13","slug":"mit-zwei-siegen-in-die-winterpause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/?p=725","title":{"rendered":"Mit zwei Siegen in die Winterpause"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach dem sportlichen Tiefpunkt am Spieltag 3 konnten die Spieler des SKW offenbar ihren Frust super absch\u00fctteln und kamen wie Ph\u00f6nix aus der Asche \u00e4u\u00dferst erfolgreich und zum Teil auch sehr \u00fcberraschend zur\u00fcck. Zwei Teams mussten beim jeweiligen Tabellenf\u00fchrer antreten, die weite Mannschaft erwartete ein Kellerduell. In jedem Fall wussten alle Teams bis zum Ende zu k\u00e4mpfen, 9,5:7,5 lautete das Gesamtergebnis aller gespielten Partien.<\/p>\n\n\n\n<p>VFB Einberg \u2013 SKW III II 3:1<\/p>\n\n\n\n<p>Leider musste Igor Blasniak kurzfristig absagen, so dass man nur zu Dritt antreten konnte und schnell 0:1 zur\u00fccklag. Christian Schmitt-Ramming sa\u00df zum ersten Mal am Spitzenbrett, musste gegen den Routinier der Einberger aber noch Lehrgeld zahlen. Danke eines cool herausgespielten Sieges von Malte Schubert sch\u00f6pften die G\u00e4ste nochmals Hoffnung! Hans Kugelberg k\u00e4mpfte lange, musste sich am Ende aber gegen seinen h\u00f6her gewerteten Gegen\u00fcber geschlagen geben.<\/p>\n\n\n\n<p>TSV Oberlauter \u2013 SKW II 2:4<\/p>\n\n\n\n<p>Nominell ging die Zweite in dieses Duell als klarer Favorit, nach Abgabe der Aufstellungen war man im Schnitt 200 DWZ-Punkte im Vorteil. Dies muss am Brett nat\u00fcrlich auch erst einmal umgesetzt werden, was Finn Knauer schnell gelang, der seine Farben nach gut einer Stunde souver\u00e4n in F\u00fchrung brachte, Eine Bauerngabel, brachte ihm Figur und Mattangriff ein. In der Folgezeit sah es an keinem Brett wirklich schlecht f\u00fcr die G\u00e4ste aus, Frank Gugisch erh\u00f6hte auf 2:0, als er einen schlampigen Bauernsto\u00df seines Gegners zuerst mit einem, dann mit einem weiteren Bauerngewinn bestrafte. Das Endspiel brachte er locker nach Hause. Trotz guter Stellung und Mehrbauer lie\u00df sich Buggis Gegner von dessen Angriffsversuchen beeindrucken und bot \u00fcberraschend Remis, was der Weidh\u00e4user schnell annahm. Am Spitzenbrett stand Marc G\u00e4rtner zunehmend vorteilhaft. Als er aber eine gelungene Fortsetzung nur in einem riskanten Figurenopfer sah, nahm er lieber den Friedensschluss an und zementierte mit dem 3:1 \u2013 Zwischenstand einen Punktgewinn. Den Sack zumachte dann Arndt Knauer. Er bezahlte einen Figurengewinn zwar mit mehreren Bauern, nutze seinen Vorteil aber gekonnt aus uns gewann souver\u00e4n. Norbert Wurst hatte schlie\u00dflich das 5:1 auf dem Fu\u00df, verlor aber in Zeitnot den \u00dcberblick und die Dame und dennoch war man mit dem 4:2 Sieg letztendlich zufrieden, der einen sicheren Platz im Mittelfeld bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>SV Seubelsdorf \u2013 SKW I 3,5:4,5<\/p>\n\n\n\n<p>Der Letzte tritt beim Ersten an \u2013 eine klare Sache, so m\u00f6chte man meinen! Zumal die erste \u201eAcht\u201c des SKW nach dem Debakel gegen Oberkotzau nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte. Zumal die vier Spitzenbretter der Seubelsdorfer in den ersten 3 Runden 11,5 von 12 m\u00f6glichen Z\u00e4hlern holten! So war das Motto des Tages, das Vorstand Tom Carl ausgab, v\u00f6llig klar: \u201eWenn die Bretter 5 bis 8 gewinnen, dann holen wir mindestens einen Punkt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Jungs legten sich m\u00e4chtig ins Zeug und schienen dies schnell umsetzen zu wollen, denn bereits nach einer Stunde hatten Gert Schillig und Finn Knauer einen Bauern erobert. Herbert Hempfling tat es ihnen alsbald nach, aber es war Finn, der kurz vor 11 die G\u00e4ste mit 1:0 in Front brachte und damit ein \u00fcberzeugendes Wochenende (siehe SKW II) vorweisen konnte! Kurz drauf gab der Kontrahent von J\u00fcrgen Dehler pl\u00f6tzlich auf, zwei verloren gehende Bauern raubten ihm offenbar jede Lust aufs Weiterspielen. Diesen Sieg nahm man nat\u00fcrlich gerne an und als Gert auf 3:0 erh\u00f6hen konnte \u2013 der gegnerische Monarch war mitten auf dem Brett hoffnungslos verloren \u2013 lag tats\u00e4chlich eine \u00dcberraschung in der Luft!<\/p>\n\n\n\n<p>Nach leicht verungl\u00fcckter Er\u00f6ffnung sah sich Mannschaftsf\u00fchrer Olaf Knauer stetig unter Druck. Diesen verst\u00e4rkte Bergmann Zug und Zug und im Geiste war die Partie schon f\u00fcr Seubelsdorf gez\u00e4hlt. Als sein Gegner mit den wei\u00dfen Steinen nach einem Schachgebot pl\u00f6tzlich remis bot, rieben sich manche Weidh\u00e4user verwundert die Augen. Olaf musste es sich nicht zweimal sagen lassen und schlug zum<\/p>\n\n\n\n<p>3,5:0,5 ein. Der SKW war beim unangefochtenen Spitzenreiter pl\u00f6tzlich auf der Siegesstra\u00dfe! Da tat es keinen Abbruch, dass die Spitzenspieler auf verlorenem Posten waren. R\u00fcdiger G\u00fcnther konnte FIDE \u2013 Meister J\u00fcrgen Gegenfurtner einmal mehr am Ende nur gratulieren, da der am Damenfl\u00fcgel einen unaufhaltsamen Freibauern generieren konnte. Auch Christoph Sonnenberg war Tizian Wagner, der lang rochierte, drei Bauern opferte und dann unwiderstehlich mit 4 Figuren den K\u00f6nig attackierte, am Ende unterlegen. Daran \u00e4nderte auch die Tatsache nichts, dass die Engine ihn kurz vor dem gro\u00dfen Angriff fast eine Bauerneinheit im Vorteil sah.<\/p>\n\n\n\n<p>So weit so gut, Herbert musste ja nur seinen Mehrbauern nach Hause spielen und den diesmal lobenswerten Auftritt der Routiniers vervollst\u00e4ndigen. Doch weit gefehlt, mit einem schwer nachvollziehbaren positionellen Bock lie\u00df er den generischen K\u00f6nig eindringen und die Partie war gekippt! Beim Stand von 3,5:3,5 lag es nun am Vorstand, seine aktive Stellung mit einem gedeckten Freibauern gegen den favorisierten Hofmann durchzudr\u00fccken. Mit sch\u00f6nen Springerz\u00fcgen die in einer uneinnehmbaren Festung auf d5 endeten die verschaffte sich Tom Carl eine klare Gewinnstellung. Als dann auch noch die Zeit seines Gegners ablief, war die kleine Sensation perfekt: Ausgerechnet beim Tabellenf\u00fchrer gelang dem SKW der erste Saisonsieg, und schon \u00fcberwintert man auf einem Nichtabstiegsrang. Wie verr\u00fcckt die Liga sein kann, beweist die Tatsache, dass Seubelsdorf dennoch als Klassenprimus \u00fcberwintert. Nach Weihnachten geht es dann gegen drei direkte Mitabstiegskandidaten um die Wurst \u2013 das Christkind kann kommen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem sportlichen Tiefpunkt am Spieltag 3 konnten die Spieler des SKW offenbar ihren Frust super absch\u00fctteln und kamen wie Ph\u00f6nix aus der Asche \u00e4u\u00dferst erfolgreich und zum Teil auch sehr \u00fcberraschend zur\u00fcck. 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