{"id":883,"date":"2026-10-26T18:23:39","date_gmt":"2026-10-26T16:23:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/?p=883"},"modified":"2026-10-26T18:23:41","modified_gmt":"2026-10-26T16:23:41","slug":"bericht-2-spieltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sk-weidhausen1989.de\/?p=883","title":{"rendered":"Bericht 2. Spieltag"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der SK schwimmt weiter auf der Erfolgswelle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem zweiten Spieltag weist der SK Weidhausen 9 Punkte von 10 m\u00f6glichen auf seinem Konto auf \u2013 ein Saisonstart, wie es ihn die letzten 20 Jahre nicht gegeben haben d\u00fcrfte. Allein die dritte Mannschaft musste sich mit einem Unentschieden begn\u00fcgen, w\u00e4hrend der SKW II in der Kreisoberliga mit 4:0 Punkten und 9:3 Brettpunkten geteilter Tabellenf\u00fchrer ist. Und die \u201eErste\u201c legte mit dem zweiten 4,5 \u2013 Erfolg in Serie einen unerwarteten Traumstart hin und ist von den Abstiegsr\u00e4ngen erstmal meilenweit entfernt!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>SC Steinwiesen II \u2013 SKW III 2:2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vater und Sohn (Schmidt)-Ramming sowie zwei reaktivierte ehemalige oberfr\u00e4nkische Mannschaftsmeister, so trat die Weidh\u00e4user \u201eDritte\u201c den Weg zu ihrem ersten Saisoneinsatz an. Es sollte ein Match werden, dass man so schnell nicht vergessen wird. Milio Ramming traf in seinem allerersten Punktspiel auf den Routinier Backer und musste nach zwei Stunden die Segel streichen, die anderen Bretter aber sahen gut aus! Philipp Engel nahm seinen Gegen\u00fcber Bayerkuhnlein einen Bauern ab und verwertete diesen im Endspiel souver\u00e4n. Niklas Knauer konnte Michl eine Qualit\u00e4t abkn\u00f6pfen und nach knapp vier Stunden f\u00fchrten die G\u00e4ste mit 2:1. An Brett drei entwickelte sich ein hochdramatisches Match, nur noch getoppt vom Livekommentar des mitgereisten Mannschaftsf\u00fchrers Ole Knauer per WhatsApp. In allerletzter Sekunde vollendete Christian seinen 40. Zug, man konnte kaum hinschauen. Schon eine Quali vorne musste er sie wieder zur\u00fcckgeben und nach \u00fcber 5 Stunden griff er ungl\u00fccklich fehl \u2013 die Folge war das 2:2, mit dem man am Ende aber dennoch zufrieden sein konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>SK Michelau II \u2013 SKW II 1:5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Weidh\u00e4user Reserve scheint heuer unaufhaltsam zu sein \u2013 im Lokalderby in Michelau machte man kurzen Prozess und lie\u00df zu keiner Sekunde etwas anbrennen. Einziger \u201eGegner\u201c war der mehr als beengte Platz, so dass gerade so mit veralteten Holzuhren gespielt werden konnte, bei jeder Bewegung drohte irgendwas zu Boden zu fallen. Davon unbeirrt sicherten sich an den hinteren beiden Brettern Hans Kugelberg und Manfred Knauer schnell Materialvorteil gegen Somvanshi und R\u00fcbensaal. Beide brachten ihre Partien dann auch z\u00fcgig und souver\u00e4n nach Hause, auch wenn \u201eBuggi\u201c fast auf ein Remisgebot hereinfiel. Herbert Hempfling betrachtete das Figurenopfer von Biesenecker mit der ihm innewohnenden Gelassenheit \u2013 zu Recht, denn es war v\u00f6llig inkorrekt und Herbert siegte souver\u00e4n. Da der Kampf somit bereits aussichtslos f\u00fcr Michelau war, einigten sich Marc G\u00e4rtner (gegen Rolf Burkhardt) und Frank Gugisch (gegen Dr. Rieger) auf fr\u00fche, aber nachvollziehbare Remisen. Da beide am Sonntag in der \u201eErsten\u201c gebraucht wurden, war dies umso nachvollziehbarer. Den Schlusspunkt setzte dann Arndt Knauer, der auch ein Figurenopfer von M. Sch\u00fcpferling \u00fcber sich ergehen lassen musste, dass auch nichts einbrachte. So vollendete er das Duell zum klaren 5:1 \u2013 Erfolg!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>SC Bamberg III \u2013 SKW I &nbsp;3,5:4,5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Auftaktsieg gegen die SG Hollfeld\/Memmelsdorf galt es f\u00fcr die \u201eErste\u201c nat\u00fcrlich darum, diesen zu veredeln. Nach Bekanntgabe der Aufstellungen wurde klar, dass es ein enges Match werden w\u00fcrde. Im DWZ-Schnitt lag der SK zwar ein paar Punkte vorne, doch vor allem an en hinteren Brettern hatte Bamberg einige starke Routiniers aufgeboten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits kurz nach halb zehn sah es an Brett 5 nicht besonders gut aus. Bei gegenseitigen Rochaden musste Volker Herdin das Matt abwehren, so kam Baldszuhn zu einem Mehrbauern und starker Stellung. Dr. Marc G\u00e4rtner gab den G\u00e4sten dann etwas Hoffnung zur\u00fcck, als er seinerzeit einen Bauern erobern konnte. An Brett 1 sah es bald nach einem bequemen Stellungsvorteil in einem Colle-\u00e4hnlichen Aufbau f\u00fcr R\u00fcdiger G\u00fcnther gegen Mariia Averkova aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen halb 11 schien sich das Match so langsam in Richtung der Domst\u00e4dter zu kippen. Christoph Sonnenberg untersch\u00e4tzte einen Angriff gegen Olena Averkova und hatte zwei Figuren gegen einen Turm weniger. Volker schien fast verloren, Olaf Knauer hatte zwar eine Figur mehr, die entsprang jedoch einem Opfer von Dietz, der daf\u00fcr zwei gef\u00e4hrliche verbundene Freibauern im Zentrum bekam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 11 Uhr beschloss Vorstand Tom Carl, nicht wieder als letztes spielen zu wollen, und einigte sich mit seinem Kontrahenten Dr. Ulrich auf ein zu diesem Zeitpunkt leistungsgerechtem Remis. Nach einer hei\u00dfen Theorievariante im tschechischen System hatte Tom zwar optische Vorteile, erzwungene Abt\u00e4usche der Schwerfiguren f\u00fchrten dann aber schnell zum Ausgleich. Als kurz drauf Christoph am Nachbarbrett durch ein perfektes Harmonieren seiner T\u00fcrme ebenfalls noch zum Remis abwickeln konnte (vor allem, da die Gegnerin sicher noch Gewinnm\u00f6glichkeiten hatte) witterten die SKler Morgenluft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz vor 12 hole Marc dann den verdienten ganzen Z\u00e4hler, nachdem er dem Mehrbauern gegen Kudlich eine Qualit\u00e4t folgen lie\u00df und auch anschlie\u00dfend den Druck Schritt f\u00fcr Schritt erh\u00f6hen konnte. Kurz drauf kam die Meldung, dass sich Volker erfolgreich zur\u00fcckk\u00e4mpfen konnte, selbst einen Freibauern generieren konnte und den Remishafen erreicht hatte. Der n\u00e4chste D\u00e4mpfer folgte postwendend: J\u00fcrgen Dehler kam etwas gedr\u00fcckt aus der Er\u00f6ffnung heraus und kam gegen Abdullayev nie so richtig ins Spiel. Ein Fehlzug kostete schlie\u00dflich einen Bauern, dann noch einen und so reichte er bald die Hand zum Gl\u00fcckwunsch. Es stand somit 2,5:2,5 Z\u00e4hlern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">R\u00fcdiger schien sich inzwischen in einem erfolgsversprechenden Endspiel zu befinden, Frank Gugisch spulte eine bis dato \u00e4u\u00dferst solide Partie gegen Altmeister Dr. Gehlert ab und auch Ole hatte im L\u00e4uferendspiel (er hatte seine Figur zur\u00fcckgeopfert) einen Mehrbauern \u2013 es sah gut aus f\u00fcr die Weidh\u00e4user! Um 12.30 tauschte dann der Spielleiter am 4. Brett gegen Dietz zum richtigen Zeitpunkt die L\u00e4ufer und kam einen Schritt schneller als sein Gegner zur neuen Dame \u2013 3,5 f\u00fcr Weidhausen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz vor 13 Uhr n\u00e4herte man sich dem Showdown. Frank verlor dann unter dem Dauerdruck seines Opponenten seinen d-Bauern, so dass die Partie langsam en Bach hinabfloss. Der erneute Ausgleich f\u00fcr Bamberg \u2013 nun lag es am Spitzenbrett! Und hier zeigte R\u00fc all seine Qualit\u00e4t, Geduld und Klasse. In aller Ruhe positionierte er seinen L\u00e4ufer und seinen K\u00f6nig, erh\u00f6hte Zug um Zug den Druck und nach 75 Z\u00fcgen musste die junge Spitzenspielerin der Bamberger die Hand strecken. Der Traumstart war perfekt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der SK schwimmt weiter auf der Erfolgswelle Nach dem zweiten Spieltag weist der SK Weidhausen 9 Punkte von 10 m\u00f6glichen auf seinem Konto auf \u2013 ein Saisonstart, wie es ihn die letzten 20 Jahre nicht gegeben haben d\u00fcrfte. 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